Individuelle, privatärztliche Zusatzleistungen

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung haben Sie Anspruch auf alle notwendigen Leistungen zur Vermeidung und Behandlung von Erkrankungen. Das Sozialgesetzbuch (SgB V) ist hierzu die gesetzliche Grundlage.
Einige im Einzelfall durchaus sinnvolle ärztliche Maßnahmen fallen jedoch nicht darunter und werden von gesetzlichen Krankenkassen daher nicht erstattet. Auf Wunsch können diese aber auf privatärztlicher Basis durchgeführt werden.

Im folgenden möchten wir über unsere diesbezüglichen Leistungen informieren. Die Ärztekammer Niedersachsen bietet hierzu auch eine unabhängige Information (www.äkn.de).
Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns bitte gerne an und lassen sich individuell beraten.

 

Krebsvorsorge und Früherkennungsuntersuchung:

Bei unauffälligem körperlichen Untersuchungsbefund (Inspektions- und Tastbefund) können folgende zusätzliche Untersuchungen hilfreich und sinnvoll sein:

  • Ultraschall der weiblichen Brust und von Gebärmutter und Eierstöcke:
    • weibliche Brust: Die Suche nach nicht tastbaren Tumoren in der Brust, besonders sinnvoll  bei sehr drüsig-knotigen oder großen Brüsten.
    • Gebärmutter und Eierstöcke: Die Suche nach nicht tastbaren Veränderungen der Gebärmutter und Eierstöcke, besonders bei starken Bauchdecken.
       
  • Flüssigabstrich des Gebärmutterhalses mit computerunterstützter Auswertung (Thin-prep):
    • ermöglicht eine bessere und eindeutigere Auswertung des jährlichen Abstriches des Gebärmutterhalses
      Weiterführende Untersuchungen können im Bedarfsfall ohne erneuten Abstrich durchgeführt werden. 
  • Suche nach Humanen Papillomaviren (HPV) im Gebärmutterhalses:
    • Untersuchung auf Viren, die den Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Liegt ein unnormales Abstrichergebnis vor, wird diese Leistung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
       

 

Schwangerschaftsorsorge (s.a. das Kapitel Schwangerschaft):

  • Abstrich zur Entdeckung von Streptokokken Typ B in der Scheide
    • Suche nach einer symptomlosen Streptokokkeninfektion in der Scheide mittels eines bakteriologischen Abstriches um den Schutz vor einer Infektion des Kindes unter der Geburt zu erhöhen.

 

Verhütung einer Schwangerschaft:

  • Einlage einer Spirale
     
  • Sterilisation durch Verschweißen beider Eileiter

Schwangerschaftskalender

Erstfeststellung
Das Vorliegen einer Schwangerschaft lässt sich oft schon kurze Zeit nach Ausbleiben der Monatsregel durch einen Test zweifelsfrei feststellen.

6.SSW
Hier lässt sich die Herztätigkeit des ungeborenen Kindes im Ultraschall darstellen, oft schon Kindsbewegungen.
In dieser Zeit wird meist auch die erste Schwangerschaftsuntersuchung durchgeführt: Blutgruppen-, Antikörper-, Infektionssuntersuchungen (Röteln, Lues, HIV-wenn gewünscht, Toxoplasmose)

11.-13.SSW
In dieser Zeit kann ein sogenanntes Ersttrimesterscreening durchgeführt werden. Mit Hilfe von Blutuntersuchung und Ultraschall, bei der eine Schwellung der Unterhaut des kindlichen Nackens (Nackenoedem) gemessen wird, kann das individuelle statistische Risiko einer foetalen Erkrankung der Chromosomen (z.B. Mongoloismus) berechnet und in Relation zum Risiko der Altersgruppe gesetzt werden.

bild
Nackentransparenzmessung in der 12. Schwangerschaftswoche

Eine solche Untersuchung ist mit einer ausführlichen Aufklärung und Beratung verbunden.

14.-17.SSW
Sollte sich aus unterschiedlichen Gründen ein erhöhtes Risiko einer Chromosomenerkrankung des Föten herausstellen, so lässt sich in dieser Zeit durch eine Punktion der Fruchthöhle Fruchtwasser (Amniocentese) gewinnen. Die hier schwimmenden fötalen Zellen werden durch ein humangenetisches Institut untersuchen.
Selbstverständlich wird eine solche eingreifende Untersuchung mit einer genauen Aufklärung und Beratung verbunden, u.U. auch durch Hinzuziehen eines Facharztes für Humangenetik.

20.-22.SSW
In dieser Zeit sind die kindlichen Organe schon so weit ausgebildet, dass sie sich im Regelfall im Ultraschall gut darstellen lassen, so dass in dieser Zeit der nach Erkrankungen der kindlichen Organe oder anderer Fehlentwicklung gesucht werden kann. Liegt das Kind in „photogener“ Position kann in diesem Zeitraum auch ein 3D-Bild Ihres Kindes gemacht werden, wenn nicht ergibt sich sicher später noch einmal die Gelegenheit.

Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft dienen insbesondere auch dazu sich von der normalen Entwicklung des Kindes zu überzeugen, ggf. wird hierzu die Messung der Blutflüsse beim Kind und den Gebärmuttergefäßen (Dopplersonographie) hinzugezogen.

Ab 25.SSW
Langsam kommt die Zeit, in der Sie sich auf die kommende Geburt vorbereiten können. Geburtvorbereitungskurse und Akkupukturbehandlung durch unsere Hebamme Frau Füllekrug sollen Ihnen helfen sich physisch und psychisch auf die kommende Geburt vorzubereiten. Auch kann es sinnvoll sein einen „Wickelkurs“ zu besuchen, denn gerade beim ersten Kind beschleichen die jungen Eltern oft das Gefühl mindestens eine Hand zu wenig zu haben.

26. SSW
Ab der 26.SSW werden bei den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen die kindlichen Herztöne und die Wehenbereitschaft der Gebärmutter (CTG) aufgezeichnet. Hieraus lassen sich Aussagen über das Wohlbefinden des Kindes sowieüber vorzeitige Wehen und damit auch über das Risiko einer Frühgeburt machen um ggf. dann entsprechende Maßnahmen einleiten.

28. SSW
In dieser Woche wird ein Blutzuckerbelastungstest angeboten um einen symptomlosen Schwangerschaftsdiabetes zu entdecken. Unentdeckt und unbehandelt kann ein Schwangerschaftsdiabetes nach der Geburt zu einer gefährlichen kindlichen Unterzuckerung führen.
Da diese Kinder oft überdurchschnittlich schwer sind kommt es hierbei häufiger zu Kaiserschnittgeburten. Sollte ein solcher Schwangerschaftsdiabetes gefunden werden, können durch eine konsequente Behandlung diese Probleme meist vermieden werden. Bei einem Schwangerschaftsdiabetes normalisiert sich der mütterliche Blutzuckerhaushalt nach der Geburt meist wieder binnen 48 Stunden.

Schwangere, deren Blut Rhesus negativ (ein Blutgruppenmerkmal) ist, benötigen in der 28.SSW eine Impfung um eine „Allergisierung“ der Schwangeren gegen kindliches Blut, welches in kleinen Spuren in den mütterlichen Kreislauf kommen kann, zu verhindern. Diese Impfung verhinert auf diese Weise, dass das mütterliche Immunsystem gegen das kindliche Blut aktiv wird und die kindlichen roten Blutkörperchen zustört.

36.SSW
Sie haben es bald geschafft! Das Kind wiegt bereits 2600-3000g und ist schon fast geburtsreif. Eine Blutuntersuchung soll eine unentdeckte infektiöse Gelbsucht (Hepatitis B) finden, damit das Kind unmittelbar nach der Geburt geimpft werden kann. Das Kind ist so vor mütterlicher Ansteckung geschützt.

37.-42.SSW
In dieser Zeit werden 95% aller Kinder geboren.
Nach der Geburt kann Ihnen unsere Hebamme mit Rat und Tat zu Seite stehen. Sie berät und unterstützt Sie in allen Belangen rund ums Baby, der Rückbildung, eventueller Geburtsverletzungen und Dammschnitte, des Stillens sowie des Wochenflusses.
Ihr Kinderarzt führt die erforderlichen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen durch.

Ungefähr 4 -6 Wochen nach der Geburt sollten Sie die frauenärztliche Praxis wieder aufsuchen. Die Gebärmutter hat sich dann meist wieder vollständig zurückgebildet, der Wochenfluß aufgehört. Fragen des Stillens und der Verhütung sollen hierbei ausführlich besprochen werden können.

Gynäkologische Onkologie (Tumorbehandlung)

Die Diagnostik, die medikamentöse Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen, sowie die individuelle Begleitung betroffener Frauen ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis und von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert.

Frauen, die an Krebs erkrankt sind können heute medikamentös im Regelfall ambulant behandelt werden. Ein Aufenthalt in der Klinik ist meist nur noch in Zusammenhang mit Operationen erforderlich. Die Patientinnen bleiben in ihrem häuslichen Umfeld und werden von unserem Praxispersonal betreut. Es besteht eine enge Verzahnung und Kooperation mit dem Brust- und gynäkologischen Krebszentrum des Klinikum Braunschweig, dem Brustzentrum der Harzkliniken Goslar, sowie mit dem Klinikum Wolfenbüttel.
Die Diagnosen aller betroffenen Patientinnen werden zuvor in einer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen und ein Therapievorschlag erarbeitet.
Diesen Therapievorschlag besprechen wir anschließend mit den betroffenen Patienten und erarbeiten einen individuellen Behandlungsplan.
Eine solche Verzahnung sichert Therapieempfehlungen auf breiter Grundlage und garantiert Empfehlungen, die leitliniengerecht sind. Sie entsprechen dadurch immer dem aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Standard und berücksichtigen die individuelle Situation der Patientin.

Wir sehen die Patientin dabei als Partnerin auf Augenhöhe. Dieses partnerschaftliche Verhältnis ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgsversprechende Therapie.

Frauen, die ihre besondere Situation für Veränderungen in ihrem Leben nutzen wollen und den Austausch mit anderen Patientinnen in ähnlicher Situation suchen, können unter professioneller Leitung durch Fr. Dallacker an einem Coaching in der Praxis teilnehmen.

Grundsätzllich werden folgende Formen medikamentöser Tumortherapien
unterschieden:

Primär systemische Therapie (PST): Vor einer geplanten Tumoroperation soll die Ausgangslage für die spätere Operation verbessert werden. Im Idealfall kann der Tumor bei der späteren Operation mikroskopisch nicht mehr nachgewiesen werden (pathologische Komplettremission)

Adjuvante Therapien sollen den Erfolg einer stattgehabten Operation absichern und mikroskopisch kleine Tumorzellkomplexe, die sich möglicherweise schon im Körper befinden und Ausgangspunkt späterer Tochtergeschwülste sein können, vernichten.

Palliative Therapien sollen Tochtergeschwülste zurückzudrängen und/oder die Lebensqualität zu verbessern. 

Bei all diesen Therapien können Antihormone; spezifische Antikörper; tumorspezifische Wachstumhemmstoffe als auch klassische Chemotherapeutika zum Einsatz kommen.

Um gerade die Chemotherapie nebenwirkungsarm und gut verträglich zu gestalten, erfolgt vor, während und nach der Therapie die Gabe von Begleitmedikamenten sowie die Überwachung des Blutbildes.

Nach abgeschlossener Chemotherapie wird mit der Patientin ein abschließendes Gespräch geführt.
Die regelmäßige Nachsorge und, falls erforderlich, die antihormonelle Therapie erfolgen dann wieder durch die frauenärztliche Praxis, die uns die Patientin zur Chemotherapie überwiesen hat.

Die Diagnose eines Tumors, die gesamte Therapie und alle Nachsorgeuntersuchungen werden im Onkeyline System des niedersächischen Krebsregister, dokumentiert, wenn die  Patientin zustimmt.

In geeigneten Fällen bieten wir Patientinnen, die wir onkologisch behandeln, die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien an. Die Teilnahme an einer solchen Studie ist freiwillig und kann von der Patientin jederzeit widerrufen werden.
Alle Studien sind im Vorfeld von einer Ethikkommission geprüft und zertifiziert worden.

Schwangerschaft

9. WocheMit der Diagnose „Sie sind schwanger!“ bricht für Sie eine spannende Zeit an. Unser Ziel hierbei ist es, Sie mit Rat und Tat durch diesen Zeitraum zu begleiten dabei Fehlentwicklungen und Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Dazu dienen die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, die in den ersten 30 Schwangerschaftswochen alle 4 Wochen, dann bis zur 36.Woche alle 2 Wochen und schließlich bis zum Geburtstermin wöchentlich durchgeführt werden.
Neben klinischen Untersuchungen, Blut und Urinuntersuchungen, werden ab der 28. Woche Herzton-Wehenkurven (CTG) geschrieben, und in der 9-12. Woche, der 20. und 30. Woche Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.

Im Rahmen der ersten regulären Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung wird der voraussichtliche Geburtstermin an Hand der letzten Regel und des Ultraschallbefundes festgelegt.
Alle Fragen um Schwangerschaft und Lebensführung während der Schwangerschaft und Stillzeit werden eingehend besprochen.

All diese Untersuchungen sollen Erkrankungen, Mangelernährung und andere Risiken des ungeborenen Kindes möglichst früh aufzeigen, um so das Risiko für Mutter und Kind auf schwere Komplikationen und Erkrankungen möglichst klein zu halten.

 

Hier sollen einige Untersuchungen näher erläutert werden:
 

Praenatest/Harmony Test

In diesen Testverfahren wird im mütterlichen Blut nach Bestandteilen des kindlichen Erbgutes (Bruchstücke kindlicher DNA) gesucht und auf diese Weise eine Aussage über eine  des Föten getroffen. Aber auch hierum ein pathologische Ergebnis durch eine Fruchtwasserpunktion gesichert werden.

Diese Untersuchung ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen aufgeführt

 


Fruchtwasserpunktion (Amniocentese, AC)*:

Ist die werdende Mutter älter als 35 Jahre, so ist das Risiko, dass das Baby an einer chromosomalen Erkrankung (z.B. Morbus Down) erkrankt ist erhöht und steigt mit zunehmenden Alter der Schwangeren deutlich an. 
Mittels ultraschallgesteuerter Punktion der Fruchthöhle wird Fruchtwasser gewonnen, das kindliche Zellen enthält. Das Erbgut dieser Zellen wird auf chromosomale Erkrankungen durch ein humangenetisches Labor untersucht.

Mittlerweile ist dieser Eingriff recht sicher geworden, die Wahrscheinlichkeit
einer Fehlgeburt beträgt 0,5 -1%.
 

Feindiagnostik*:

Gesicht i.d. 20. Woche (3D)Dem Ultraschall in der 20.Woche kommt eine besondere Rolle zu, da hier die sogenannte
„Feindiagnostik“, durchgeführt wird um Fehlbildungen frühzeitig zu erkennen.

In dieser Woche sind alle Organe angelegt und so weit entwickelt, dass sie in der Regel einer
Ultraschalldiagnostik zugänglich sind. Bei einem auffälligen Befund kann durch weitergehende Maßnahmen eine Behandlung noch in der Schwangerschaft erfolgen, oder die Geburt und die dann folgende Behandlung im Vorfeld organisiert und geplant werden.

In diesen Fällen besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Perinatalzentrum des Klinikum Braunschweig.
Da aber die meisten Kinder bei dieser Untersuchung gesund und unauffällig erscheinen, ist diese Untersuchung für das Elternpaar eine gern genutzte Gelegenheit ihr neues Familienmitglied einmal näher zu betrachten.

 

Überwachung des kindlichen Gedeihens und Wohlbefindens

CTG ZimmerSowohl Ihnen als werdende Eltern, als auch uns liegt das Wohlbefinden und Gedeihen ihres ungeborenen Kindes am Herzen.

Kindsbewegungen, die man als Schwangere spürt, sind hier ein beruhigendes Zeichen.

Dopplersonographie der NabelschnurDas kindliche Wachstum, gemessen per Ultraschall, die Herzton- Wehenkurve (CTG) und,
bei besonderen Fragestellungen, die Messung der Durchblutung kindlicher Gefäße und der Gebärmuttergefäße (Dopplersonographie) geben zuverlässig Auskunft über das kindliche Wohlergehen im Mutterleib.

 

Oraler Glucose Toleranz Test (OGT)**

Diesen Test bieten wir in der 28. Woche an. Ziel ist es, den in der Regel symptomlosen Schwangerschaftsdiabetes zu entdecken. Dann wird durch eine entsprechende diabetische Behandlung das deutlich erhöhte Risiko für das ungeborene Kind bei der Geburt und nach der Geburt auf ein normales Maß reduziert. (30€)

 

Scheidenabstrich auf Streptokokken B**:

Die Besiedlung der Scheide mit Streptokokken „B“ Bakterien ist im Normalfall völlig ohne Symptome. Unter der Entbindung kann sich aber das Kind infizieren und schwer erkranken. Durch eine Antibiotikagabe unter der Entbindung lässt sich diese Gefahr verhindern. (20€)


 

** diese Leistungen werden von den Krankenkassen nicht übernommen
*hierbei erfolgt eine besondere Beratung und Aufklärung gemäß Gendiagnostikgesetz

Erkrankungen der weiblichen Brust (Senologie)

gutartige ZystenEine besondere Aufmerksamkeit in der täglichen Sprechstunde gilt den Erkrankungen der weiblichen Brust. Die Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren und eine möglichst frühe Erkennung von bösartigen Veränderungen ist das Hauptziel.

 

 

 

Während die Mammographie in erster Linie von Röntgenärzten durchgeführt wird, liegt der Schwerpunkt unserer Praxis neben der Tastuntersuchung in einer hochauflösenden Ultraschalluntersuchung.bösartiger Tumor der Brust
Gutartige Veränderungen wie z.B. Zysten (oberes Bild) lassen sich hierbei i.d. Regel gut von bösartigem Gewebe (unteres Bild) unterscheiden, oft lange bevor sie zu tasten sind.
Bei Unklarheiten oder Verdacht auf einen bösartigen Tumor, führe ich dann eine ultraschallgezielte Gewebeentnahme (Stanzbiopsie) durch, die dann mikroskopisch durch das pathologische Institut des Klinikums Braunschweig untersucht wird.
(siehe auch Abschnitt Gynäkologische Onkologie) Neben der Unterscheidung, gut- oder bösartig, werden bei bösartigen Befunden die biologischen Eigenschaften des Tumors aus der Stanzbiopsie untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung erlauben dann eine individuelle Therapieplanung (s.a. Onkologie).